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WISSEN ÜBER HOLZ.

Holz ist ein natürlicher Rohstoff
Holz ist ein lebendiger, natürlicher Baustoff. Es kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Durch dieses „Arbeiten“ bildet es aber auch eine ideale Angriffsfläche für Pilze und Insekten. Wind und Wetter können sich ebenfalls negativ auf die Haltbarkeit auswirken.

Entscheiden Sie sich nur für beste Qualität! Holz erfordert als lebendiger Baustoff eine sorgfältige Ernte, Auswahl und Verarbeitung. Bei zu „grünem” Holz entsteht durch andauerndes Quellen und Schwinden die Gefahr von Verformungen und Rissbildung. Darum ist es wichtig, das Holz rechtzeitig vor diesen Einflüssen zu schützen. Eine optimierte, mit richtigen Materialien ausgeführte und gewartete Beschichtung ist die beste Methode, die Aufnahme von Feuchtigkeit zu regulieren.

Holz, das für Außenverkleidungen an Häusern eingesetzt wird, ist heute oft in der Qualität viel schlechter als vor einigen Jahren. Holzeinschlag findet ganzjährig statt, auch in der Wachstumsperiode. Durch günstige Bedingungen, wie beispielsweise Plantagenanbau und Düngung, wächst das Holz viel schneller – mit sichtbar breiteren Jahresringen; dabei wird die natürliche Widerstandsfähigkeit des Holzes jedoch reduziert.


Holz ist beständig
Wenn Holz sachgemäß bearbeitet wird ist es beständig. Die Dauerhaftigkeit von Holz wird von verschiedensten Faktoren bestimmt und beeinflusst. UV-Belastung, Feuchtigkeit, Schnee, Wind und Wetter stellen eine fortwährende Bedrohung dar. Zudem können Oberflächenpilze und Insektenbefall das Holz schädigen. JOTUN untersucht die Beständigkeit von Holzsorten im Labor, analysiert die jeweilige Widerstandskraft und entwickelt Produktlösungen. Damit bleibt das Holz geschützt und dekorativ.


Holz arbeitet
Holz kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Die mit den Schwankungen der Luftfeuchtigkeit verbundene Dehnung und Schrumpfung des Holzes wird “Arbeiten“ genannt. Eine ordnungsgemäße, mit richtigen Materialien ausgeführte und gewartete Beschichtung ist die beste Methode, die Aufnahme von Feuchtigkeit zu regulieren. JOTUN schützt.


Holz hat eigene Regeln
Lange Zeit galt es als abergläubisch, Mondphasen und Jahrhunderte alte Überlieferungen bei der Schlägerung zu berücksichtigen. Nun kehrt man zu den Holzregeln zurück: Der richtige Zeitpunkt (in der Vegetationsruhe) sowie der Standort und das Alter des Baumes spielen eine wichtige Rolle bei der Gewinnung eines hochwertigen Werkstoffs. Erst durch jahrelanges Lufttrocknen würde die notwendige Gleichgewichtsfeuchtigkeit erzielt werden. Die Holzqualität und der konstruktive Holzschutz ergeben die Basis für einen erfolgreichen Anstrich.


Holz ist nicht gleich Holz
Holz ist natürlich gewachsen und weist viele unterschiedliche Eigenschaften auf. Selbst von ein und dem selben Stamm findet man keine zwei Stücke, die völlig gleich sind. Sachverständige schätzen die Anzahl unterschiedlicher Hölzer auf etwa 100.000, auf dem Weltmarkt sind 600 bis 700 Sorten erhältlich. Diese Mannigfaltigkeit eröffnet zahllose Möglichkeiten bei der Verarbeitung und beim Einsatz. JOTUN beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung von Holz, mit den damit verbundenen "Unmöglichkeiten" und Möglichkeiten.


Holzarten

Fichte / Tanne      
Kiefernholz         
Lärchenholz        
Douglasienholz
Bankirai


Holz kann vergrauen
Holz besteht zu 25-30% aus Lignin, dieses wirkt hierbei als Kittsubstanz der Zellulosefaser. Durch UV-Licht (Sonnenstrahlung) wird Lignin im oberflächennahen Bereich abgebaut und führt zu Braunverfärbungen. Die Witterung wäscht das abgebaute Lignin ab, entlang der Faserrichtung bildet sich ein reliefartiges Rillenmuster und weiße Zellulosefasern werden silbrig/grau wahrgenommen. Dies hat viel mit der Höhenlage des Objektes, mit dem Klimaverhältnis und der Wetterlage zu tun. Selbst das Individualklima um ein Haus ist entscheidend.


„Durchbluten“ durch Holzinhaltsstoffe
Die Hölzer Eiche, Mahagoni, Teak, Hemlock, Red Cedar u.a. enthalten wasserlösliche Inhaltsstoffe, die besonders bei sehr hellen, wasserbasierenden Anstrichen austreten und so die Anstrichoberfläche verfärben können. Gleiches gilt für Lignin, den zellulosen Leimstoff, der bereits nach kurzer UV-Einwirkung wasserlöslich wird und bei wässrigen Produkten an die Oberfläche treten kann. Dieses so genannte „Durchbluten” kann durch ein lösungsmittelhaltiges Anstrichsystem weitestgehend verhindert werden.


Anstrich-Eignung verschiedener Holzoberflächen
Gehobelte Flächen sind oftmals durch das Hobeln verdichtet und daher wenig aufnahmefähig. Ebenso verhalten sich geschälte glatte Rundstämme. Gute Untergründe für Beschichtungen stellen sägeraue (feingesägte Oberflächen) oder geschliffene Flächen dar, sofern die Oberfläche durch den Bearbeitungsvorgang nicht zu stark aufgerissen (wollig) ist und der Schleifstaub sorgfältig von der Oberfläche und aus den Holzporen entfernt wurde.


Bearbeitung verschiedener Holzoberflächen

Hirnholz
Terrassenböden
Fenster und Sprossen
Waagerechte Flächen
Holzwerkstoffplatten für den Aussenbereich
Wissen über Holz