Wenn Holz sachgemäß bearbeitet wird ist es beständig. Die Dauerhaftigkeit von Holz wird von verschiedensten Faktoren bestimmt und beeinflusst. UV-Belastung, Feuchtigkeit, Schnee, Wind und Wetter stellen eine fortwährende Bedrohung dar. Zudem können Oberflächenpilze und Insektenbefall das Holz schädigen. Jotun untersucht die Beständigkeit von Holzsorten im Labor, analysiert die jeweilige Widerstandskraft und entwickelt Produktlösungen. Damit bleibt das Holz geschützt und dekorativ.
Holz arbeitet
Holz kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben. Die mit den Schwankungen der Luftfeuchtigkeit verbundene Dehnung und Schrumpfung des Holzes wird “Arbeiten“ genannt. Eine ordnungsgemäße, mit richtigen Materialien ausgeführte und gewartete Beschichtung ist die beste Methode, die Aufnahme von Feuchtigkeit zu regulieren. Jotun schützt.
Holz hat eigene Regeln
Lange Zeit galt es als abergläubisch, Mondphasen und Jahrhunderte alte Überlieferungen bei der Schlägerung zu berücksichtigen. Nun kehrt man zu den Holzregeln zurück: Der richtige Zeitpunkt (in der Vegetationsruhe) sowie der Standort und das Alter des Baumes spielen eine wichtige Rolle bei der Gewinnung eines hochwertigen Werkstoffs. Erst durch jahrelanges Lufttrocknen würde die notwendige Gleichgewichtsfeuchtigkeit erzielt werden. Die Holzqualität und der konstruktive Holzschutz ergeben die Basis für einen erfolgreichen Anstrich.
Holz ist nicht gleich Holz
Holz ist natürlich gewachsen und weist viele unterschiedliche Eigenschaften auf. Selbst von ein und dem selben Stamm findet man keine zwei Stücke, die völlig gleich sind. Sachverständige schätzen die Anzahl unterschiedlicher Hölzer auf etwa 100.000, auf dem Weltmarkt sind 600 bis 700 Sorten erhältlich. Diese Mannigfaltigkeit eröffnet zahllose Möglichkeiten bei der Verarbeitung und beim Einsatz. Jotun beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung von Holz, mit den damit verbundenen "Unmöglichkeiten" und Möglichkeiten.